GnuPlot für Einsteiger auf physik-abc.de


Mollweide

GnuPlot Grundlagen


Lernziele:

  • Speicherbare Ausgaben der Plots erstellen
  • Erstellen eines Skripts zur Wiederverwendung
  • Ausführen des Skripts
  • Funktionen plotten und Plots speichern

    Aufbauend auf das Kapitel erste Plots mit gnuplot sollen nun die Möglichkeit geschaffen werden die produzieren Plots abzuspeichern. Zunächst soll der Plotbereich festgelegt werden (optional), was durch die Angabe von Funtionswerten in eckiger Klammern hinter dem Plotbefehl zu ereichen ist.
    plot [-5:12] sin(x);
    Falls gewünscht kann auch der Graph benannt set title "meinWunschname" und die Achsen beschriftet werden, set xlabel "gefahreneKilometer" für die y-Achse verwendet man analog ylabel.
    Unerlässlich hingegen ist das Setzen des Terminals auf png, die Anweisung einer png-Ausgabe und ein Ploterneuerungsbefehl.
    set terminal png
    set output "Bilddateiname.png"
    replot


    Abb.1: Aufrufen und Bedienen gnuplots


    In Abbildung 1 ist einmal der Aufruf GnuPlots, sowie die Befehlseingabe dargestellt. Abbildung 2 zeigt die zugehörige Ausgabe des Funktionsplots, als png.

    Abb.2:Ausgabe einer Bilddatei

    Speicherbare Darstellung von Funktionen mithilfe eines Skripts

    Um gewisse Schritte nicht immer wieder tippen zu müssen, gibt es Skripte. Ein solchens Skript wird mit einem gewöhnlichen Editor (Linux: gedit, nano, VI, etc; Windows: editor [Textdokument]) geschrieben und muss unter Windows immer mit der Dateiendung .plt und unter Linux immer mit der Dateiendung .gnu gespeichert werden. Hierzu muß dem Programm auch gesagt werden, wo dieses Skript zu finden ist.

    Windows:


  • Das GnuPlotSkript.plt kann beispielsweise auf dem Desktop gespeichert werden und ist dann per Doppelklick ausführbar und die pdf- bzw png-Ausgabe wird erstellt.

  • Linux:


  • Bei Linux startet eine gewöhnliche Pfadangabe mit dem Homeordner, gefolgt vom Benützernamen, gefolgt von der Arbeitsfläche (je nach Distribution auch Desktop gennannt) und eventuell weiteren Unterordnern
    (z.B. gnuplot /home/Linuxbenutzername/Arbeitsfläche/OrdnerAufDesktop/skriptname.gnu)

  • Speichert man das Skript im selben Ordner in dem gnuplot aufgerufen wird, so ist die Pfadangabe kurz und der Skriptaufruf beschränkt sich auf gnuplot skriptname.gnu


  • Abb.1: Das gleiche im kopierfähigem Skript
    GnuPlot-Skripte benötigen immer mit der Dateiendung .gnu.


    Und hier das Skript zum kopieren